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Mozilla stellt auf dem Mobie World Congress Firefox OS für Smartphones vor. CEO Gary Kovacs ist davon überzeugt, dass “die Bedürfnisse von 3, 4, 5 oder 6 Milliarden [nicht] von einer oder zwei oder fünf Firmen befriedigt werden sollen, egal was für tolle Firmen das sind” (zdnet.de). Er bezieht sich dabei vor allem auf Prognosen, die darlegen, dass sich in den nächsten fünf Jahren ca. zwei Milliarden Menschen mit dem Internet verbinden werden. Der Übermacht der bisher marktführenden Systeme Andoid und iOS in Sachen Apps soll Firefox OS mit Web-Apps gegenübertreten. Alle Apps werden in HTML5 geschrieben, was die Anzahl der potentiellen Entwickler deutlich erhöhen könnte. Auch die Installation von Apps wird deutlich erleichtert. Neben einem Marketplace lassen sich kostenlose Apps direkt über eine Websuche suchen und installieren.

Meiner Meinung nach hat dieses mobile Betriebssystem nur im unteren Preissegment eine Chance. Neben Googles Andoid und Apples iOS versucht auch Microsoft schon seit langem wenigstens ansatzweise mit seinem mobilen Windows-System an deren Erfolg anzuknüpfen. Seit der Veröffentlichung von Windows 7 für Smartphones und der Zusammenarbeit mit Nokia konnte Microsoft bereits einen bedeutenden Zuwachs feiern. Trotzdem ist der Abstand noch enorm, obwohl hohe Investitionen geleistet werden und leistungsstarker Hardwarepartner gewonnen werden konnten. Zu den Hardwarepartnern von Firefox OS gehören bisher z.B. Firmen wie Alcatel, Geeksphone, Huawei, LG Electronics und ZTE. Dies lässt darauf schließen, dass eine “Billig”-Strategie durchaus zum Plan gehört. Doch dadurch werden sie wohl nie wirklich konkurrenzfähig werden. Die Maßstäbe und Innovationen, denen Firefox OS “hinerherlaufen” muss, werden auch in Zukunft von Google, Apple und eventuell noch Microsoft gesetzt werden.

Quellen: zdnet.de, focus.de

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